Agile Teams und Agiles Arbeiten-welche Sau wird denn da durchs Dorf getrieben?

Ein Beitrag von Gerhard Kullmann (MatrixPeople)

Bei der Lektüre der aktuellen Seminarankündigungen und der einschlägigen Managementliteratur fällt ein neues Wundermittel auf: Alles und jeder wird agil. Was ist denn da ausgebrochen? Wird da wieder ein Allheilmittel aus Japan gepriesen? Alter Wein in neuen (Management) Schläuchen?

Aus unserer Erfahrung ist der Trend hin zu agilen Arbeitsweisen anders. Im Gegensatz zu anderen Trends wird das neue Arbeiten nicht mehr von oben den Mitarbeitern verordnet, sondern es bilden sich oftmals in Belegschaften regelrechte Fangruppen, die angesteckt von eigenen positiven Erlebnissen das agile Gedankengut im Unternehmen verbreiten. Unsere Erfahrung ist die, dass agiles Arbeiten im Kern so viele neue und bereichernde Elemente für die Mitarbeitenden mit sich bringt, dass es vielerorts zum Selbstläufer wird – ganz ohne Vorgabe von oben!

Letzte Woche erlebten wir bei einem großen deutschen Automobilbauer, wie ein Meister (mit ganz unverdächtig übertriebener Euphorie) sagte, das habe er in Jahren nicht hinbekommen, was sie hier in ihrem Team gemeinsam in acht Wochen wirklich bewegt haben.

 

Doch was ist die Basis dieses Erfolgs?

Agile Arbeitsformen besinnen sich auf zwei Grundlagen des unternehmerischen Erfolges: Die Bedürfnisse und den Nutzen für den Kunden und den Spaß an der Arbeit bei den Mitarbeitern. Kann ein Unternehmen diese beiden Dinge verbinden, was kann ihm dann noch gefährlich werden?

 

Aber wie geht das bei den agilen Arbeitsformen?

Durch agile Praktiken und Methoden fokussieren sich die Teams in ihrer Arbeit sprichwörtlich jeden Tag auf den Kundennutzen und richten ihren Arbeit daran aus. Dies wird durch tägliche Treffen, iteratives Arbeiten und klare innerbetriebliche Rollen unterstützt. Und der Spaß kommt dann nach unseren Untersuchungen ganz von allein.

Spaß macht agile Teamarbeit vor allem deshalb, weil

  • im Team der gemeinsame Fokus, die Priorität zu spüren ist,
  • ich weiß, was mein Beitrag und der Beitrag meines Teams zum Gesamterfolg sind,
  • es gelingt, die ständigen Unterbrechungen, den Kleinkram zwischendurch rauszuhalten (oder zu kanalisieren),
  • es immer besser klappt, Aufwände realistisch einzuschätzen,
  • häufige, kleine Erfolgserlebnisse zu feiern sind und
  • ich sehr regelmäßig Feedback zu meinen Arbeitsergebnissen bekomme.

 

Aber das ist doch alles nur etwas für Software und nicht für harte Produkte oder gar Dienstleistungen. Oder eignet sich agiles Arbeiten auch für mein Unternehmen, für meine Teams? Wir haben erfolgreich agiles Arbeiten in der Entwicklung von Maschinen und Anlagen, bei der Steuerung von komplexen Montagen im Fahrzeugbau, bei der Erbringung von Dienstleistungen und bei der Suche nach Innovationen eingesetzt.

Sprechen Sie uns an. Vereinbaren Sie einen Einführungstermin oder einen Quick-check „Agile Potenziale in unserem Unternehmen“.

Erscheint in diesen Tagen: „Agile Teams Neue Herausforderungen meistern“, Gerhard Kullmann, Jörg Bahlow:
http://www.businessvillage.de/Agile-Teams/eb-1013.html

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